Montag, 8. Dezember 2014

Fragmente eines erkenntnisreichen Wochenendes

… sind meine gestrigen Sonntagsfreuden! Intensiv, anstrengend, voll mit Programm - aber schön und abwechslungsreich.


Ich mag es in „fremden“ Wohnungen zu sein, zu sehen, wie Andere ihr Zuhause einrichten und gestalten, es sich wohnlich machen.


Es hat Spaß gemacht beim Baumschmücken zu helfen. Dies mit bunten Holzfiguren aus allen erdenklichen Ecken des Tierreiches zu tun, finde ich immer wieder eine ganz besondere Idee.

Auch das Austauschen über Handarbeiten und über das Leben an sich war dieses mal nur wenig mit negativen Gefühlen verbunden.

Toleranz, Offenheit, Herzlichkeit, Rücksicht und Gastfreundschaft wird mir immer wieder (immer noch?) von so vielen Seiten entgegengebracht. Das berührt mich, erfüllt mich mit Dankbarkeit und lässt mich inständig hoffen, dass ich irgendwann in der Lage bin all das auch wieder zurück zu geben.


Der Sonntag bot Unterhaltungsprogramm erster Klasse: einen wirklich bewegenden Film, der einen mit Kloß im Hals den Saal verlassen, mich persönlich aber auch die eigene Situation plötzlich wieder ein wenig aussichtsreicher und hoffnungsvoller ansehen ließ.

Gefolgt von einem nervenaufreibenden Basketballspiel bei toller Atmosphäre, das am Ende leider unheimlich knapp die „falsche Mannschaft“ gewonnen hat.

Und zum Abschluss eine Sache, die mir immer mal wieder exemplarisch in den Sinn kommt, wenn ich erklären soll, was ich mir unter „Andere in meinem Alter führen im Gegensatz zu mir ein ‚normales‘ Leben.“ vorstelle: Sonntags Abends zum gemeinsamen Kochen und Tatort schauen verabreden.

Es hat gut getan all diese Dinge zu erleben. Aber es bleiben auch Fragen: Wann/Warum habe ich aufgehört ‚normal‘ zu leben? Habe ich überhaupt jemals damit angefangen? Warum tue ich mir so schwer, welche Aspekte/ Eigenschaften/ nicht vorhandene Fähigkeiten hindern mich? Vielleicht gilt es ja, gerade das herauszufinden.

Kommentare:

  1. normal? mal ganz im ernst: was bitte ist denn normal? normal ist auf jeden fall, was dir gut tut und dir gefällt, ohne dass es jemandem anders schadet. finde ich. und leg diese messlatte mal bei den menschen an, dann wird man ziemlich schnell feststellen, dass die wenigsten normal sind. ich scheiß´ ja eher meistens auf das, was andere als normal bezeichnen. mach dir die welt, wie sie dir gefällt. ich hoffe du verstehst was ich meine ;)
    liebe grüße,
    jule*

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Liebe Sarah,

    du hast vor einer Weile bei einer kleinen Verlosung auf meinem Blog (www.ninadel.de) teilgenommen und ich kann dich leider nur auf diesem Weg erreichen...KAnnst du mir deine Adresse schicken dan geht die Post zu dir so schnell wie möglich raus ;)

    LG Nina
    (ninadel(ät)gmx.de)

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Sarah,
    das klingt doch nach einem echt schönen Wochenende! Die Krippe und der Christbaumschmuck sind wirklich ganz toll - Ostheimer Tiere? Ich hoffe, Dir gehts gut und Du nutzt die kalten Tage für Dich :)
    Alles Liebe,
    frederike

    AntwortenLöschen